Ein Mensch kann ohne Essen ganze 30 Tage überleben. Wenn ihm aber kein Wasser zur Verfügung steht, kann er nur 3 Tage überleben. Warum? Der menschliche Körper besteht zu 65% aus Wasser, das unsere Organe, Muskeln und vor allem unser Gehirn mit Sauerstoff versorgt. Jedoch verliert der Mensch schon unter normalen Bedingungen viel Wasser über die Haut, den Atem, den Harn und die Verdauung. Daher ist es wichtig, dass am Tag ca. 2 Liter Wasser konsumiert werden. Natürlich ändert sich dieser Flüssigkeitsbedarf bei einer Änderung der Bedingungen, wie Hitze, sportliche Aktivitäten, Krankheit und körperliche oder geistige Arbeit.

Durst als Warnsignal

Das Verspüren von Durst bedeutet, dass bereits ein Wassermangel besteht und der Körper schnellstmöglich Wasser braucht. Bereits ein geringer Mangel senkt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit des Körpers. Durch diesen Mangel fließt das Blut langsamer und die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung ist vermindert. Deswegen ist es wichtig, regelmäßig zu trinken, um das Durstgefühl gar nicht erst zu verspüren. Bei einem Flüssigkeitsmangel verspürt man nicht nur Durst, es gibt auch eindeutige körperliche Symptome, wie ein verfärbter Urin, Müdigkeit, Kopfschmerzen und kalte Extremitäten. Sobald man eins dieser Symptome verspürt, sollte man sofort Wasser zu sich nehmen.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Manche Menschen sind der Meinung, dass jedes Wasser gleich schmeckt. Das stimmt aber nicht, denn Wasser kann unterschiedlicher nicht sein. Sie unterscheiden sich durch ihre Entstehung, ihre Verwendung und ihre Qualität. Jeder Wasserhersteller hat andere Anforderungen an „sein“ Wasser. Hier finden Sie 5 unterschiedliche Wassersorten und Ihre Merkmale.

Natürliches Mineralwasser

Natürliches Mineralwasser ist ein Naturprodukt, das direkt an seiner Quelle abgefüllt werden muss. Denn nur so wird das Wasser garantiert vor Verunreinigungen geschützt. Damit unser Wasser auch seine Qualität behält, sorgt die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung für strenge Kontrollen. Sie legen fest, wie Wasser etikettiert und verpackt wird und kontrollieren die Hersteller und den Produktionsprozess des Wassers.

Heilwasser

Wie das Mineralwasser, entspringt auch das Heilwasser unterirdischen Quellen. Es wird direkt an der Quelle abgefüllt und strengstens kontrolliert. Es weist eine besondere Zusammensetzung aus Mineralstoffen und Spurenelementen auf, die eine heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung erzeugt. Das Heilwasser gehört zu den ältesten Naturheilmitteln der Welt.

Quellwasser

Wie der Name schon sagt, stammt das Wasser aus einer unterirdischen Quelle, wo es auch sofort abgefüllt wird. An das Quellwasser werden dieselben hohen Anforderungen wie an das Mineralwasser gestellt, daher werden auch dieselben schonenden Behandlungsverfahren angewendet.

Tafelwasser

Dieses Wasser besteht aus einer Mischung von verschiedenen Wasserarten. Daher wird es industriell hergestellt und ist kein Naturprodukt mehr. Jeder Hersteller kann sein Tafelwasser nach seinem Belieben mischen. Sie müssen jedoch alle die Anforderungen für Trinkwasser erfüllen.

Trinkwasser

Trinkwasser oder auch Leitungswasser besteht zu zwei Dritteln aus Grundwasser und einem Drittel aus Oberflächenwasser. Nach der Gewinnung muss es zuerst aufbereitet werden, was aus einer Vielzahl von Verfahren besteht. Anschließend ist der jeweilige Versorger für die Qualität des Wassers zuständig.

Bildquelle: pixabayuser 3345408